Holger-Detlef Klein
In diesem Aufsatz geht
es nicht darum, eine möglichst große Anzahl an alternativen
Behandlungsmethoden für Krebserkrankungen im Sinne einer Schmetterlingssammlung
zusammenzustellen, sondern darum, grundsätzliche Zusammenhänge aufzuzeigen.
Die gesamte
Krebsforschung in der etablierten Medizin beruht auf zwei Grundannahmen:
1.
Krebs
ist eine Entgleisung der Zellteilung bzw. des Zellwachstums.
2.
Die
Steuerung von Zellteilung bzw. Zellwachstum ist rein biochemischer Natur.
Durch die Erfahrungen
der letzten Jahrzehnte sind an der zweiten Annahme erhebliche Zweifel
angebracht. In der Komplementärmedizin geht man daher von der Annahme aus, daß
neben der biochemischen Steuerung der Zellen mindestens noch ein weiterer
Steuerungsmechanismus existiert, der auf einem Feld bzw. einer Strahlung
basiert. Daraus ergibt sich ein gänzlich anderer Ansatz zur Krebstherapie. Der
Münchener Patentanwalt Georges Bourbaki hat den Kerngedanken so gut auf den
Punkt gebracht, daß ich ihn hier einfach zitieren möchte: (Von anderen Autoren
übernommene Textbausteine sind im Folgenden immer blau
dargestellt )
Irgendwie hatte sich die
Auffassung durchgesetzt, daß man Krebs nur dadurch heilen könne, indem man
eine vorhandene Krebsgeschwulst - ähnlich wie den faulen Teil eines Apfels -
herausschneidet. Krebszellen, die sich dabei nicht entfernen lassen, müßten in
der Folge durch chemische Mittel und/oder durch Bestrahlung abgetötet werden,
denn nur so könne der Restorganismus überleben.
Dies erscheint jedoch der falsche Ansatz zu sein: Da Krebs eine zelluläre
Fehlprogrammierung darstellt, läßt sich ein vorhandener Krebs auch dadurch
heilen, indem man die vorhandene zelluläre Fehlprogrammierung unter Einsatz
geeigneter Mittel rückgängig macht. Anders ausgedrückt, um einen Krebs zu
heilen, muß man denselben nicht entfernen. Es genügt, wenn man den
krebsbefallenen Zellen einen Befehl erteilt, daß sie sich wieder wie normale
Zellen zu verhalten haben. Wenn es gelingen sollte, daß die krebsbefallenen
Zellen einen derartigen Befehl befolgen, dann ist bereits dadurch eine Heilung
des Krebses erreicht.
Im Folgenden wollen wir
uns zunächst ansehen, wie man einen solchen „Befehl“ in der Praxis erteilen
kann. Danach soll aufgezeigt werden, was über die Natur dieses weiteren
Steuerungsmechanismus zur Zeit bekannt ist.
Es gibt mittlerweile
eine ganze Reihe von Apparaten, die eine erstaunlich starke Wirkung auf das
Wachstum von Krebszellen haben. Man kann sie grob in passive und aktive Geräte
unterteilen.
Die passiven Geräte
sind verhältnismäßig einfach aufgebaut und bewirken eine Art
Feldkonzentration ( z.B. Orgonakkumulatoren ). Im Anhang
1 (pdf) findet sich ein persönlicher Erfahrungsbericht des Berliner Arztes
Heiko Lassek über die Orgonakkumulator-Therapie bei schwerkranken Menschen.
Die aktiven Geräte
beruhen scheinbar auf der Erzeugung konventioneller elektromagnetischer
Strahlung und sind dementsprechend komplizierter aufgebaut. Dazu wieder Georges
Bourbaki:
Nachdem in Frankreich im
Jahre 1928 ein recht unscheinbares Büchlein von Charles Lavalle "Le
Cancer: Dérangement Èlectrique" (Krebs - eine elektrische Störung)
erschienen war, versuchten verschiedene Forscher, vor allem aus dem
Ingenieurbereich, elektrische Impulsgeräte zu entwickeln, mit welchen auf eine
nichtinvasive Art und Weise diverse Leiden, u.a. auch Krebs, therapiert werden können.
Unter diesen Forschern müssen dabei vor allem der in Frankreich lebende Russe Georges
Lakhovsky (1870-1943), der Amerikaner Royal R. Rife (1888-1971), der
in Frankreich lebende Italiener Antoine Priore (1912-1983), der teilweise
in den USA lebende Italiener Gianni A. Dotto sowie der griechische
Professor Panagiotis T. Pappas (geb. 1947) genannt werden. Dabei erweist
es sich als ein glücklicher Umstand, daß alle diese Forscher - mit Ausnahme
von Rife - die von ihnen entwickelten Gerätschaften durch Patente geschützt
hatten, so daß letztere zumindest einen groben Eindruck über die
Entwicklungsgeschichte dieser Geräte vermitteln.
Jedes einzelne der
genannten Geräte hat eine eigene hoch interessante Geschichte und erfordert
eigentlich eine ausführliche Erklärung. Glücklicherweise gibt es zu jedem
dieser Geräte umfangreiche Web-Sites, so daß es im Folgenden ausreicht,
jeweils eine Kurzerläuterung mit Prinzipskizze, die der jeweiligen
Patentschrift entnommen ist, mit zugehörigem Link anzugeben.
I.
Georges Lakhovsky
Am 2. Mai 1931 wurde von Lakhovsky in Frankreich eine Patentanmeldung
eingereicht, auf welche unter Beanspruchung der französischen Priorität am 13.
November 1931 eine entsprechende
US-Anmeldung folgte, die später zu dem US PS 9 962 565 geführt hat:
Die mit der Erfindung zu lösende Aufgabe wird darin
wie folgt formuliert:
"The present invention has for its object an apparatus capable of
sending out simultaneously different wave lenghts so that among these waves or
their harmonics there is found almost always one or several capable of producing
the best effect sought for any application whatever."
Der Anspruch 1 hatte hingegen den folgenden Wortlaut:
"An apparatus adapted to produce electric fields of high frequency
having multiple wave lenghts, comprising a high frequency producing device, a
series of high frequency radiating circuits constituted by concentric insulated
split rings of different diameters, the split ends being spaced from each other
and terminating with small spheres."
Zur Erläuterung wird hier noch die entsprechende Figur 1 der
betreffenden Patentschrift wiedergegeben:

Als
dann Lakhovsky auf der Flucht vor den Deutschen später in New York residierte,
folgte am 21. November 1941 eine weitere Patentanmeldung, welche zu dem
US-Patent 2 351 055 führte:
Die zu lösende Aufgabe wird darin wie folgt
formuliert:
"This invention relates generality to electric devices excited by
electric impulses and more particularly to multiple wave length conducting and/or
producing means. This invention has for its primary object the provision of such
means disposed within a vacuum tube or a tube containing rare gas or gases."
Der dazugehörige
Anspruch 1 liest sich hingegen wie folgt:
"A device of the character described comprising a vacuum tube having an
envelope and base, primary inductance means, and a plurality of separate
secondary inductance means of different length for radiating waves of various
lengths extending above said primary inductance means, all said inductance means
being arranged within said envelope."
Dazu noch zur Erläuterung die Figur 2, welche die Erfindung möglicherweise
am besten wiedergibt:
Ausführliche
Informationen zum Lakhovsky-Gerät finden sich unter www.rexresearch.com/lakhov/lakhups.htm
II.Royal
Raymond Rife
Zum Rife-Gerät gibt es keine Patentanmeldung. Dennoch ist das Gerät gut dokumentiert, so daß hier zunächst ein Photo des Originals aus dem Jahre 1947 gezeigt werden kann.

Im Anhang 2 stehen darüber hinaus der Schaltplan (pdf) und die Daten der Plasmaröhre (pdf) zur Verfügung.
Weitere ausführliche Informationen im Web unter www.rife.org
und www.rt66.com/~rifetech/
III.
Antoine Priore
Am 1. Juni
1962 reichte Priore beim französischen Patentamt eine Patentanmeldung ein,
welche später zu der FR PS 1 342 771 geführt hatte:
Als zu lösende
Aufgabe wird von Priore folgendes angeführt:
"L'invention se rapporte de façon générale aux rayonnements capables
de pénétrer dans la matière. Elle a plus précisément pour objet un procédé
et un dispositif permettant d'obtenir une combinaison de rayonnements d'espèces
différentes susceptibles de pénétrer dans la matière et notamment de pénétrer
intimement dans les tissus organiques vivants pour y produire certains effets,
en particulier dans les tissus humains en vue d'un effet thérapeutique, et sans
y détruire les éléments essentiels tels que les enzymes par exemple."
Der Anspruch 1 hatte hingegen folgenden Wortlaut:
"Un procédé pour obtenir une combinaison de rayonnements d'espéces
différentes susceptibles de pénétrer dans la matière, notamment de pénétrer
intimement dans les tissus vivants pour y produire certains effets et plus
particulièrement dans les tissus humains en vue d'un effet thérapeutique,
consistant à émettre dans une cavité un rayonnement de particules chargées
électriquement, anquel on superpose un rayonnement électromagnétique centimétrique
et diriger le rayonnement résultant sortant de la cavité sur la cible à pénétrer."
Die folgende Figur 1 zeigt eine vorteilhafte Ausführungsform
des Gerätes von Priore:
Zum Priore-Gerät liegen
umfangreiche Studien vor, die im Anhang 3
(pdf) zusammengefaßt sind.
Weiterführende ausführliche
Informationen finden sich im Web unter www.rexresearch.com/priore/priore.htm
IV.
Gianni A. Dotto
Am 20. September 1972 wurde von Dotto eine
Patentanmeldung eingereicht, welche später zu dem US-Patent 3 839 771
geführt hat:
In
der Beschreibungseinleitung wird im Hinblick auf die zu lösende Aufgabe
folgendes ausgeführt:
"... to provide a loop wherein oscillation involving high electrical
excursions occurs, resulting in continuing changes in energy levels of the metal
atoms in the strip."
Der Anspruch 1 hatte
hingegen folgenden Wortlaut:
"The method of constructing a thermionic couple capable of exhibiting a
cyclic thermionic unbalance in operation, comprising the steps of:
• forming a ring of material such as copper having a low electrical resisti
vity in the order of 1.7 microohm-centimeters (at 20°C) and a relatively high
thermal conductivity in order of one calorie per second through a thickness of 1
centimeter at a temperature difference of 1°C with the ends of the ring
defining a gap therebetween;
• forming a bridge member spanning said gap of a material such as Const antan
having a significantly higher electrical resistivity in the order of 49
microohm-centimeters (at 20°C) and a significantly lower thermal conduc tivity
in the order of 0.054 calories per second through a thickmess of 1 centimeter
across an area of 1 square centimeter at a temperature diffe rence of 1°C;
• causing a substantial temperature difference between the ends of said ring
to induce an electrical potential gradient between the ends of said ring;
• placing the bridge member in contact with the ends of said ring resistan ce
between the ends of said ring;
• measuring the potential difference between the ends of said ring while the
temperature difference ist induced;
• and adjusting the spacing between the ends of said ring and hence adju sting
the effective length of the bridge member until the observed potenti al
difference fluctuates in a cyclic manner;
• and then securing said bridge member to the ends of said ring."
Die Figur 1 zeigt schließlich den Aufbau der betreffenden
Anordnung:
Entsprechend
dem Nachschlagwerk "Cancer - Principles & Practice of Oncology"
- Philadelphia 1993, S. 2731, Tab. 70.1 ist erkennbar, daß dieser sogenannte
"Dotto-Ring" unter anderem auch in der Krebs-Therapie zum Einsatz
gelangte.
Ausführliche Informationen im Web unter www.rexresearch.com/dotto/dotto.htm
V.
Panagiotis T. Pappas
Am 6. Juli 1993 wurde von dem seinerzeit in den USA lebenden Pappas eine
Patentanmeldung bei dem US-Patentamt eingereicht, welche später zu dem US-Patent
5556 418 geführt hat:
Als zu lösende Aufgabe wird darin folgendes
ausgeführt:
"Accordingly, it is an object of the present invention to provide
improved methods and apparatus for the therapeutic treatment of patients."
Der Anspruch 1 hat hingegen folgenden Wortlaut:
"Apparatus for pulsed magnetic induction comprising:
• means for creating a plasma containing at least one specific desired gaseous
element,
• means for supplying energie to excite atoms of said gaseous element to
oscillate at characteristic radio eigenfrequencies and magnetic frequencies, and
• means for inductively applying pulses of said radio eigenfrequences and the
magnetic frequencies produced to a target matter to cause selective absorption
of energy by atoms of said specific element within said matter similar to the
atoms of said specific element due to resonance."
Der gesamte Aufbau des Geräts ergibt sich schließlich noch
anhand der folgenden Figur 1:
Zum Pappas-Gerät, das
eher unter der Bezeichnung PAP-IMI bekannt ist, existiert eine ausführliche
Web-Site in Englisch unter www.papimi.gr
Alle hier vorgestellten
Geräte haben nun interessanterweise zwei Gemeinsamkeiten:
1.
In allen Geräten ist eine Röhre für
Plasmaentladungen vorhanden.
2.
Die biologische Wirkung wird fälschlicherweise
auf die erzeugte klassische elektromagnetische Strahlung (Herzsche Wellen) zurückgeführt.
Insbesondere die zweite
Fehlinterpretation hat dazu geführt, daß es in fast allen Fällen Versuche
gegeben hat, die störanfälligen Plasmaröhren zu eliminieren, um die Geräte
zu „verbessern“. Jüngstes Beispiel ist das Rehatron Gerät, daß aus dem
PAP-IMI Gerät entstand, in dem die Plasma-Funkenstrecke durch einen
Thyristorschalter ersetzt wurde.
Leider geht bei all
diesen Versuchen die ursprüngliche Wirksamkeit der Original Geräte nahezu
vollständig verloren. Das wird dann jedoch dahingehend interpretiert, daß
elektromagnetische Geräte eben doch kein wirksames Instrument zur
Krebsbehandlung darstellen und die ursprünglichen Beobachtungen daher auf Täuschungen
beruhen müssen.
Damit kommen wir nun
zum zentralen Punkt:
Die biologische Wirkung
der Geräte beruht nicht auf den erzeugten klassischen elektromagnetischen
Feldern, sondern auf den gleichzeitig erzeugten Torsionsfeldern.
Über Torsionsfelder
ist hierzulande fast nichts bekannt, da fast alle Untersuchungen dazu in den Ländern
des ehemaligen Ostblocks durchgeführt worden sind. Im
Anhang 4 (pdf) findet sich eine kurze Zusammenfassung darüber, was
Torsionsfelder überhaupt sind.
Torsionsfelder lassen
sich in der Praxis auf drei verschiedene Arten erzeugen:
1.
Durch spezielle Torsionsfeldgeneratoren, die
jedoch nicht Gegenstand dieser Arbeit sind.
2.
Durch elektrische Entladungen in Plasmen, die
sich nicht im thermodynamischen Gleichgewicht befinden.
3.
Durch passive Vorrichtungen, die vorhandene
Felder konzentrieren. Hierher gehören beispielsweise Orgonakkumulatoren, aber
auch Pyramiden und ähnliches.
Damit klärt sich jetzt
auch das Rätsel um die Funktionsweise der besprochenen Apparaturen. Die Plasmaröhren
sind ein essentieller Bestandteil der Geräte, in denen die biologisch wirksame
„Strahlung“ erzeugt wird. Man kann sie nicht ersetzen, ohne die biologische
Wirksamkeit zu verlieren.
Bleibt als letztes die
Frage, auf welchem Mechanismus die biologische Wirkung der Torsionsfelder
beruht. Fragestellungen dieser Art sind hauptsächlich in der Ukraine untersucht
worden. Im Anhang 5 (pdf) sind die
wesentlichen Theorien dazu zusammengefaßt.